On An Island by David Gilmour

17. Februar 2010

Im Nachhinein betrachtet war es beinahe sträflicher Leichtsinn dieses Album nicht in meine “Neujahrs” Top Ten Liste aufzunehmen. :-(
Deshalb möchte ich diesem Album bei dieser Gelegenheit umso mehr Gehör verschaffen.
Wahrscheinlich kennt jeder von euch folgende Situation. Man kauft sich ein Album, findet es auch ganz gut, einige Songs bleiben hängen, aber dann liegt es mal längere Zeit im CD-Regal. Bei mir so geschehen im Fall von “On An Island”.
Durch den Kauf von David Gilmours Live DVD “Remember That  Night” bin ich auch wieder auf das hier präsentierte Album aufmerksam geworden und siehe da, die Liebe wurde neu entfacht.
Was mich daran so fasziniert?
Für mich zieht sich durch das gesamte Album eine einzigartige Stimmung. Ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit. Der Albumtitel geht perfekt mit dem Sound einher. Die Songs sind großartig arrangiert und produziert, wie einst die Meilensteine von Pink Floyd. Gilmours Gitarrenspiel ist geschmackvoll wie eh und je, mit hohem Gänsehautfaktor.

Der Tipp ist zwar nicht neu, aber ich kann ihn nur immer wieder geben. Album in den CD-Player legen, Kopfhörer auf, Augen zu und von Anfang bis Ende durchlaufen lassen. Im Idealfall sollte dann auch nächtens die Sonne aufgehen.

Ich wünsche viel Spaß und frohes Entdecken!

Meine Top 10 Alben des letzten Jahrzehntes

30. Dezember 2009

Das Jahrzehnt neigt sich dem Ende zu, also wird’s Zeit für ein kleines Résumé, dachte ich mir.
Mir ist es zwar nicht sonderlich schwer gefallen die Alben auszuwählen, da ich zu jedem irgendeine besondere Verbindung hab. Umso schwerer ist mir dafür eine Wertung innerhalb meiner 10 Favoriten gefallen und deshalb hab ich mich auch entschlossen die Alben einfach chronologisch, nach dem Erscheinungsjahr (2000-2009), zu ordnen.
Viel Spaß beim Stöbern, einen guten Rutsch und einige weitere Dekaden mit viel guter Musik wünsch ich!

.) Lateralus / Tool (2001)

.) By The Way / Red Hot Chilli Peppers (2002)

.) Live At The Quick / Béla Fleck & The Flecktones (2002)

.) When It Falls / Zero 7 (2002)

.) Scarlet’s Walk / Tori Amos (2002)

.) Get Born / Jet (2003)

.) A Crow Left Of The Murder… / Incubus (2004)


.) Vol. 3: (The Subliminal Verses) / Slipknot (2004)

.) Songlines / Derek Trucks Band (2006)

.) Big Whiskey & The Groo Grux King / Dave Matthews Band (2009)

Anna Kaiser Band Live

19. Oktober 2009

Hallo!

Nach einer etwas längeren Blogpause auf weix.at ist mir eine besondere Freude endlich auch einmal auf ein Konzert mit meiner aktiven Beteiligung hinzuweisen. ;-)
Am Sa. 24.10.2009, ab 20:00h wird die “Anna Kaiser Band”, bestehend aus Anna Kaiser (Songwriting, Gesang & Gitarre), Florian Weiß (Gitarre, Posaune & Gesang), Florian Weisch (Fretless E-Bass, & Gesang) und mir (Gitarre, Lapsteel & Gesang), im Jazzcafé SOFA ihr aktuelles Programm live präsentieren. Zu hören gibt es Songs zwischen Singer/Songwriter und Jazzpop.
Ich würde mich über zahlreiches Erscheinen freuen.

Bis dann,
Euer Weix(i)

Bundesvision Song Contest 2009

14. Februar 2009

Hallihallo!

Hat vielleicht jemand von euch gerade den Bundesvision Song Contest 2009 auf Pro Sieben gesehen?
Ich hab ihn gesehen und frag mich gerade ein wenig was das denn soll?
Warum?
Weil meiner Meinung nach von Anfang an klar war, welche Musiker die Top Plätze belegen werden. Wie sollen, im Rahmen eines solchen Bewerbes, unbekannte Bands nur die geringste Chance haben.
Ich kann nicht ganz verstehen, dass es Musiker wie Peter Fox (Sänger von Seeed, und diesjähriger Sieger des BVSC) und Polarkreis 18 nötig haben bei solch einer Veranstalltung mitzumachen.
Ich will deren Musik in keinster Weise kritisieren. Ich finde die Musik von Peter Fox sogar sehr cool, weil seine Musik (wie auch die von Seeed) einen ganz eigenständigen Trademark Sound besitzt.
Was mich nur ärgert, ist die Tatsache, dass die anderen, durchaus guten und interessanten Bands, zu “Kanonenfutter” verkommen.
Meiner Meinung nach sollten ALLE Bands halbwegs ausgeglichene Chancen vorfinden, sonst führt sich dieser Contest ad absurdum.
Auf der einen Seite unbekannte Bands, deren Bekanntheitsgrad sich gerade auf ein Bundesland beschränkt und auf der anderen Seite Musiker, die seit Jahren über die Grenzen Deutschlands bekannt sind und die Werbemaschinerie eines Major Labels (im Fall von Peter Fox Warner Music) im Rücken haben.
Wer wird wohl die meisten Stimmen bekommen?
Das wäre ungefähr so, als wenn beim nächsten Eurovisions Song Contest eine Starmania Drittplatzierte gegen U2 antreten müsste.

Naja, es bleibt trotz der Qualität des Siegers ein fader Nachgeschmack.
Sodala, das musste raus.

Einen schönen Gruß und bis demnächst,
Euer Weix(i)

Slipknot Live

30. November 2008

Leider hat es ein bisschen länger gedauert als geplant, aber hier ist er nun, mein Bericht vom Slipknot Konzert letzten Freitag in der Wr. Stadthalle.

Lang war es mit eineinhalb Stunden nicht gerade das Konzert des Headliners, aber sehr intensiv und mit einer Show und einer Setlist die’s echt in sich hatte. Letztere ertstreckte sich durch die gesamte Bandgeschichte, also da war meiner Meinung nach für jeden Fan genug dabei, egal ob man die Band seit dem Debütalbum “Slipknot”, oder erst seit dem aktuellen Album “All Hope Is Gone” kennt.

Das Konzert wurde meiner Meinung nach ziemlich genial eingeleitet, eben lief noch AC/DC’s “For Those About To Rock” von Band und im nächsten Moment war die Halle finster, die Bühne war noch mit einem schwarzen Vorgang verhangen und kurz darauf standen sie dann mit ihrem beeindruckenden Maskenoutfit vor dem Publikum und legten mit “Surfacing” los.
Zugegeben ich war schon lange nicht auf einem Metal Konzert, deswegen war ich auch ein bisschen irritiert als ich, durch Anrempeln und Schieben, mehr oder minder freiwillig eine kleine Reise durch’s Zentrum des Stehplatzbereichs gemacht hab. ;)

Auf der Bühne ist es ähnlich wild zugegangen, vor allem am Podest von Perkussionisten und “Clown” Shawn Crahan, der dieses per Hydraulik immer wieder auf und nieder und im Kreis bewegte und sein Perkussion Set sowohl mit gewöhnlichen Drumsticks und Mallets, wie auch mit einem Baseballschläger bearbeitete. Des weiteren hatte er zwei Kameras auf seinem Podest befestigt mit denen er abwechselnd das Geschehen auf der Bühne und im Publikum dokumentierte, zu sehen auf einem kleinen Monitor. Eine Fixe Platzordnung, Drummer Joey Jordison einmal ausgenommen, gab es für die maskierten Herren auf der Bühne nicht wirklich, da herrschte ständig in irgendeiner Form Bewegung. Dj Sid hat die Bühnenfläche wohl am Meisten genutzt, mal am Perkussionpodest hängend, oder seitlich der Bühne.
Einer der geilsten Momente war für mich während dem Song “Spit It Out”, als das Publikum gebeten wurde in die Hocke zu gehen um auf’s Kommando “Jump” schlagartig aufzuspringen. Das hätte ich echt gerne von oben gesehen. :)

Eine nette Einlage war für mich, als Sänger Corey Taylor die Goldene Schallplatte für das aktuelle Album “All Hope Is Gone” dem Publikum präsentierte und sich bei den Fans dafür bedankte. Man hatte generell nie das Gefühl, obwohl Slipknot sicher zu dem “Popstars” des modernen Metal gehören, dass sie irgendwie abgehoben wären. Bei all der “brutalen” Power der Musik, eine sehr sympathische Truppe.


Fazit:

Horrofilmoutfit hin oder her, die neun Slipknot Mitglieder haben live sehr eindrucksvoll demonstriert, dass sie allesamt ihre Instrumente sehr gut beherrschen, denn durch ihre Erscheinung alleine sind sie sicher nicht in der Liga gelandet, in der sie sich mittlerweile befinden. Nur so am Rande. ;)

Ich bin echt froh das ich dort war und das Konzert mitten in der Menge erlebt hab, denn es war schon echt beeindruckend Sänger Corey Taylor stellenweise kaum hören zu können, weil die Menge dermaßen lautstark mitgesungen hat. Wow!!!

Ich freu mich wie immer über Kommentare, Lob und Tadel.

Euer Weix(i)

Fading Like A Flower – Roxette

19. November 2008

Ich hab meine Lieblingsband der frühen 90′er wiederentdeckt. :) Roxette haben schon einige echt gute Songs geschrieben, einer meiner Favoriten ist folgender:

Silence Followed By A Deafening Roar Tour 2008 – Paul Gilbert

1. November 2008

Ein weiterer monumentaler Titel und gleichzeitig mein erster Konzertbericht. Tataaa!!!

Gleich mal zu Beginn möcht ich sagen, dass das Konzert von Paul Gilbert & Band keinen einfachen Start hatte. Nach einer kurzen enthusiastischen Begrüßung durch den Bandleader, gab es während dem ersten Song gleich eine Panne, man konnte nämlich von Keyborderin Emi Gilbert schlichtweg keine einzige Note hören.
Und allein dafür wie Paul Gilbert mit dieser Situaton umgegangen ist war es den Konzertbesuch schon wert.
Nachdem die Probleme mit dem Keyboard von den Haustechnikern vermeintlich behoben waren, begannen Paul und die Band das Konzert einfach komplett von vorne mit allem was dazu gehört, inklusive Abgang von der Bühne nur um erneut mit der gleichen Ansage wie kurz zuvor, wieder die Bühne zu betreten. Zum Zerkugeln!!!
Das Problem war natürlich nicht behoben, voraufhin P.G. das erste Stück beim zweiten Anlauf in der Mitte des Song abbbrach bis das Tasteninstrument nun endlich wieder richtig verkabelt war.
Dazwischen wurde das Publikum von Paul Gilbert mit einem sponatan komponierten Stück über die technische Panne, inklusive einem absolut gerechtfertigten Seitenhieb gegen die Umbauschwierigkeiten die eine Vorband mit sich bringen kann, unterhalten.
Das restliche Konzert möcht ich folgendermaßen zusammenfassen. Extrem gut, mit hohem Energielevel von allen Bandmitgliedern gespielt, aber wie befürchtet vom Programm her zu instrumentallastig, gerade zwei Gesangsstücke, “Red House” und “Down To Mexico” haben es in die Setlist geschafft. Letzteres dürfte aber auch daran gelegen haben, das Gilbert an dem Abend stimmlich etwas angeschlagen war. Es sei ihm mal verziehen. ;)

Alles in allem ein sehr cooles Konzert, trotzdem würd ich’s gerne einmal live erleben, wenn Paul Gilbert den Schwerpunkt seiner Setlist mehr auf die Vokalstücke legt. Er ist ja nicht gerade der schlechteste Sänger und vor allem Texter. Ich nenne nur die Stücke: “I Am Satan” oder “Every Hot Girl Is A Rock Star”.

Bis bald,
Weix(i)

All Hope Is Gone Tour 2008 – Slipknot

29. Oktober 2008

Lange hat’s gedauert, aber die “Nachfahren” von Zorro, Michael Myers, Leatherface und Co. geben sich nun endlich die Ehre und spielen in Wien auf.
Nachdem Slipknot ihren Auftritt beim Two Days A Week Festival leider kurzfristigg absagen mussten, weil sich Schlagzeuger Joey Jordison kurz davor am Knöchel verletzt hatte, war die Enttäuschung meinerseits doch recht groß. Diese war jedoch schnell verflogen nachdem ich die Ankündigung des “Ersatztermines” mitbekommen hab und da dieser nur noch einen Monat enfernt liegt, wollte ich diesen hiermit allen Interessierten mitteilen.
Als Special Guests sind übrigens die Bands Machine Head und Children Of Bodom mit dabei, welche ja beide im Metal Genre auch nicht gerade unbekannt sind.

Ich empfehle Gehörschutzmaßnahmen zu treffen.  ;)

Man sieht sich!
Weix(i)

Zeit und Ort des Geschehens:

Fr.  28.11.2008
Wiener Stadthalle

Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band – The Beatles

20. Oktober 2008

Ein Meilenstein der Beatles aus dem Jahre 1967.
Das Bunte Cover Artwork(by Peter Blake) lässt eigentlich schon die musikalische Bandbreite des Albums erahnen. Abwechslungsreich, schrill, verspielt, aber denoch unheimlich homogen.
Jeder der 13 Songs auf dem Album ist ein kleines Universum in sich, welches es sich wirklich zu entdecken lohnt.
Los geht’s mit dem Titelsong, der eher zur rockigeren Sorte von Beatles Songs gehört.
Die Livepremiere dieses Stücks fand gleich 3 Tage nach dem Erscheinen des Albums statt, gespielt von niemand geringerem als Jimi Hendrix, der die Nummer schnell einmal in sein Konzertprogramm aufgenommen hatte.
Wer kennt nicht Joe Cocker’s geniale Version von “With A Little Help From My Friends”(unter anderem das Titelstück der Serie “Wunderbare Jahre”), doch die Originalversion stammt auch von “Sgt. Pepper”.
“Fixing A Hole”, “When I’m Sixty Four”, wie sie nicht alle heißen, aber mein absolutes Highlight, wenn das bei diesem Album überhaupt möglich ist, hört auf den Namen “A Day In A Life” und ist gleichzeitig auch das große Finale von Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band. Was für ein Titel!!

Ich kann euch ergänzend zum Hörgenuss des Albums die Dokumentation “The Making Of Sgt. Pepper” nur wärmstens empfehlen.

Frohes entdecken. ;)

Weix(i)

Lateralus – Tool

29. September 2008

Meine erste Begegnung mit der Band Tool war der Videoclip zu ihrem Song „Schism”, den ich irgendwann einmal des nächtens auf MTV gesehen hatte. Nachdem der Clip zu Ende war, war ich erst einmal sprachlos, so überwältigt war ich von der Bilderflut und der Musik. Vor allem aber von der harmonischen Einheit, welche Bild und Ton ergeben hatten. Die Stimmung die der Clip in mir ausgelöst hatte war beklemmend faszinierend. Wenn es das gibt?!

Beim Kauf stach mir sofort das beeindruckend aufwändige Artwork ins Auge. Ich empfehle vor allem das Booklet genauer anzusehen!!!
Ich muss gleich vorweg sagen, dass diese Platte keine von jener  Sorte ist, welche man einmal durchhört und man sofort bei jedem Track mitwippen kann, sondern eine jener welche bei jedem Durchlauf an Qualität gewinnt, auch wenn es vielleicht eine gewisse Zeit dauert.  Zum nebenbei Hören nur bedingt geeignet. ;)
Meine großartigste Erfahrung mit diesem Album war, sie einmal in der Nacht bei abgedrehtem Licht, mit Kopfhörern, auf der Couch liegend, von Anfang bis Ende durchzuhören. Ich kann nur sagen, wow!!!
Der Eindruck den das Video hinterlassen hat, lässt sich ohne Probleme auf die gesamte Scheibe übertragen. Da stimmt einfach alles, angefangen bei den Fertigkeiten der Musiker und deren Kompositionen bzw. Arrangements, dem gesamten Sound der Produktion (Tool & David Bottrill), bis hin zum  Artwork und den Videoclips, welche übrigens von Gitarrist Adam Jones in Szene gesetzt werden.

Anspieltipps:

Neben den beiden Singles “Schism” und „Parabol/Parabola” sind meine Highlights der Opener „The Grudge” und das quasi Titelstück „Lateralis”.
Trotzdem, es zahlt sich aus sich die Zeit zu nehmen das Album von vorne bis hinten ganz durchzuhören, um den musikalischen Tiefgang, den das Album meiner Meinung nach hat, erfassen zu können.

Fazit:

Gesamtkunstwerk, nicht mehr und nicht weniger.