Leider hat es ein bisschen länger gedauert als geplant, aber hier ist er nun, mein Bericht vom Slipknot Konzert letzten Freitag in der Wr. Stadthalle.

Lang war es mit eineinhalb Stunden nicht gerade das Konzert des Headliners, aber sehr intensiv und mit einer Show und einer Setlist die’s echt in sich hatte. Letztere ertstreckte sich durch die gesamte Bandgeschichte, also da war meiner Meinung nach für jeden Fan genug dabei, egal ob man die Band seit dem Debütalbum “Slipknot”, oder erst seit dem aktuellen Album “All Hope Is Gone” kennt.

Das Konzert wurde meiner Meinung nach ziemlich genial eingeleitet, eben lief noch AC/DC’s “For Those About To Rock” von Band und im nächsten Moment war die Halle finster, die Bühne war noch mit einem schwarzen Vorgang verhangen und kurz darauf standen sie dann mit ihrem beeindruckenden Maskenoutfit vor dem Publikum und legten mit “Surfacing” los.
Zugegeben ich war schon lange nicht auf einem Metal Konzert, deswegen war ich auch ein bisschen irritiert als ich, durch Anrempeln und Schieben, mehr oder minder freiwillig eine kleine Reise durch’s Zentrum des Stehplatzbereichs gemacht hab.
Auf der Bühne ist es ähnlich wild zugegangen, vor allem am Podest von Perkussionisten und “Clown” Shawn Crahan, der dieses per Hydraulik immer wieder auf und nieder und im Kreis bewegte und sein Perkussion Set sowohl mit gewöhnlichen Drumsticks und Mallets, wie auch mit einem Baseballschläger bearbeitete. Des weiteren hatte er zwei Kameras auf seinem Podest befestigt mit denen er abwechselnd das Geschehen auf der Bühne und im Publikum dokumentierte, zu sehen auf einem kleinen Monitor. Eine Fixe Platzordnung, Drummer Joey Jordison einmal ausgenommen, gab es für die maskierten Herren auf der Bühne nicht wirklich, da herrschte ständig in irgendeiner Form Bewegung. Dj Sid hat die Bühnenfläche wohl am Meisten genutzt, mal am Perkussionpodest hängend, oder seitlich der Bühne.
Einer der geilsten Momente war für mich während dem Song “Spit It Out”, als das Publikum gebeten wurde in die Hocke zu gehen um auf’s Kommando “Jump” schlagartig aufzuspringen. Das hätte ich echt gerne von oben gesehen.
Eine nette Einlage war für mich, als Sänger Corey Taylor die Goldene Schallplatte für das aktuelle Album “All Hope Is Gone” dem Publikum präsentierte und sich bei den Fans dafür bedankte. Man hatte generell nie das Gefühl, obwohl Slipknot sicher zu dem “Popstars” des modernen Metal gehören, dass sie irgendwie abgehoben wären. Bei all der “brutalen” Power der Musik, eine sehr sympathische Truppe.

Fazit:
Horrofilmoutfit hin oder her, die neun Slipknot Mitglieder haben live sehr eindrucksvoll demonstriert, dass sie allesamt ihre Instrumente sehr gut beherrschen, denn durch ihre Erscheinung alleine sind sie sicher nicht in der Liga gelandet, in der sie sich mittlerweile befinden. Nur so am Rande.
Ich bin echt froh das ich dort war und das Konzert mitten in der Menge erlebt hab, denn es war schon echt beeindruckend Sänger Corey Taylor stellenweise kaum hören zu können, weil die Menge dermaßen lautstark mitgesungen hat. Wow!!!
Ich freu mich wie immer über Kommentare, Lob und Tadel.
Euer Weix(i)